„Im Namen des Volkes …“ – (?)

Die gestrige Entscheidung des Landgerichtes Magdeburg im Fall Sabri H. kann man nur
als ein Skandalurteil bezeichnen. Sabri H., der im Übrigen nur (noch) hier ist, weil er sich seinen, zuerst vom BAMF abgelehnten Asylstatus „aus Angst vorm Wehrdienst in seinem Heimatland“ vor Gericht eingeklagt hatte, streckte den Wittenberger Marcus Hempel im September 2017, am hellichten Tage und auf offener Straße mit mehreren gezielten und kraftvollen Faustschlägen nieder. Marcus verstarb an den Verletzungen dieser mehrfach provozierten Wut-Attacke in dem Land, in dem er und seine Vorfahren geboren wurden.

Über zweieinhalb Jahre dauerte es, bis dem syrischen „Flüchtling“ überhaupt erst der verschleppte Prozess gemacht wurde, nachdem die „eindeutigen ausländerfeindlichen Beleidigungen“ die von der Staatsanwaltschaft Dessau unter dem linken, und schnell in den Ruhestand geschickten Leitenden Oberstaatsanwalt Bittmann unter´s Volk gebracht wurden, wahrscheinlich nicht mehr zu halten waren. Der Anwalt des Vaters mußte sich sogar am letzten Prozesstag, nach anfänglichem Verbot, unter massivstem Protest Zugang zum Gericht erstreiten, um die Nebenklage vertreten zu können. Dann fällte das Gericht nach der Hälfte der angesetzten 10 Termine und wieder ausgeladener Zeugen eiligst sein Urteil: lächerliche und opferverhöhnende 2 Jahre auf Bewährung und 120 Sozialstunden.

Die Botschaft für Nachfolgende ist klar:
Kommt in unser Land, unterlaßt oder tut, was euch gefällt. – Es wird euch nichts passieren !