Was nicht alles dumm macht…

Mit Herrn Marchewka ist es wie mit einem Trinker, der ständig zur Flasche mit dem immer gleichen schlechten Fusel greifen muß. Die Pulle ist randvoll mit seinem Lebenselixier, der blanken und immer gleichen Hetze, in der er sich fortwährend ersäuft. Nichts bereitet ihm offensichtlich mehr Freude, als in diesem Dauerdelirium seine unablässigen Hasstiraden gegen die AfD oder PEGIDA auszuspeien. Nun ist es bei einem respektablen Säufer aber so, daß es entweder wenig Dummheit gibt, die gefährdet wäre oder er es eben schlichtweg nicht mehr zustande bringt, das Gelesene zu verstehen. Aber daran soll es nicht scheitern. Wir helfen Herrn Marchewka gern etwas auf die Sprünge und erklären ihm, wer genau sein Saufkumpan „Correctiv“ ist.

An der Unabhängigkeit dieses Vereins müssen leider erhebliche Zweifel geäußert werden. Sein Geschäftsführer, David Schraven, war früher für die linken Blätter Tageszeitung (taz) und Süddeutsche Zeitung tätig, bis er später in den Mainstream zur Funke-Mediengruppe abrutschte. Hier wirkte er in leitender Position bis 2014 und wärmt seinen Stuhl nun für 9253 Euro monatlich bei „Correctiv“. Ähnlich ist es seinem jetzigen Chefredakteur, Markus Grill ergangen, der sein Auskommen zuvor beim „Stern“ und beim „Spiegel“ hatte. Auch er ist mit einem Monatsbrutto von 7291 Euro bei „Correctiv“ in den journalistischen Adelsstand erhoben wurden. Ist das der Preis, den man Schreiberlingen mit einer solchen beruflichen Vorgeschichte für ihre „Unabhängigkeit“ zahlen muß?

Eine Sache hat Herr Marchewka richtig erkannt: „Correctiv“ ist allenfalls unabhängig von Verkaufserlösen, nicht jedoch von seinen Geldgebern. Der größte Gönner war 2016 mit 925.000 Euro die Brost-Stiftung. Diese ist eng mit der Funke-Mediengruppe, dem ehemaligen Arbeitgeber von Herrn Schraven, verbunden. Es könnte aber natürlich auch Zufall sein, daß „Correctiv“ und die Funke-Mediengruppe unmittelbare Nachbarn im Essener Stadtzentrum sind. Weitere Zuwendungen im sechsstelligen Bereich stammen von Institutionen des Globalisten und Spekulanten George Soros, dessen Name überall dort auftaucht, wo die Welt in Konflikte hineingetrieben wird und damit Milliarden zu verdienen sind. Das Umfeld, aus dem weiteres Geld für „Correctiv“ stammt, ist ausnahmslos politisch: Rudolf-Augstein-Stiftung (Spiegel), Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU), Heinrich-Böll-Stiftung (Bündnis 90/Die Grünen), Bundeszentrale für politische Bildung, RTL, ZDF und Zeit-Stiftung, um nur einige zu nennen.

Was „Correctiv“ an journalistischer Arbeit so abliefert, steht Marchewkas doch recht einseitiger Darstellung dieser Firma qualitativ in nichts nach. Hierzu genügt ein Blick auf deren Präsenz im Netz. Schubladen- und Schwarz-Weiß-Denken dürften die Arbeitsgrundsätze der Damen und Herren bei „Correctiv“ sein. Das, gepaart mit dem üblichen Aus- und Weglassen von Informationen und wir sind am Ende wieder bei der Lückenpresse angekommen. Nicht umsonst reiht sich „Correctiv“ an vorderster Front neben Anetta Kahanes Amadeu-Antonio-Stiftung in die Brigaden der Maas’schen Internet-SA ein, die künftig die sozialen Netzwerke von sog. „Hass-Kommentaren“ säubern soll.

So gibt es zumindest einen Grund nochmal zur Flasche zu greifen und wieder einen ordentlichen Schluck Betroffenheit zu nehmen. Ob das letztlich gegen die Dummheit hilft, werden wir sehen.

Der obige Kommentar ist eine Antwort auf die von Herrn Marchewka am 15. April 2017 im Wittenberger Sonntag veröffentlichte sog. Klartext-Kolumne. Besonderer Dank gilt dem Bürgernetzwerk Ein Prozent, das mit seinen unermüdlichen Hintergrundrecherchen einen notwendigen Gegenpol zum Einheitsbrei des Mainstreamjournalismus setzt.