Schönes Wetter – böse Taten

Die Sonne scheint allerorts und das warme Wetter lockt allerlei Gesindel an die frische Luft, das nun endlich wieder seine häßliche Fratze zeigt. Aktiv wird es allerdings nicht wie bisher, nur im Dunkeln bei Nacht, sondern neuerdings auch am hellichten Tage.

Gemeint sind linksextreme Antifa-Sturmabteilungen, die bundesweit ja nur als ein „aufgebauschtes Problem“(O-Ton der ehemaligen Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, SPD) gelten. Gleich viermal haben sie innerhalb nur einer Woche in Sachsen-Anhalt zugeschlagen.

Fall 1: Am Abend des 16. Mai rotteten sich über 100 Linksextreme vor dem sogenannten Antifaschistischen Zentrum in Salzwedel zusammen und marschierten skandierend als unangemeldeter Aufzug durch die Stadt. Dabei beschädigte der linke Mob Fahrzeuge, beschmierte Gebäude, beeinträchtigte den Straßenverkehr und griff Journalisten an. Bei sich sollen sie Handzettel mit Zielen geführt haben;  Wohn- und Gewerberäume vermeintlich Rechter. Der Schaden beträgt mehrere Tausende Euro. Es war lange keine Polizei vor Ort und die Presse berichtete nur regional.

Fall 2: Wieder Salzwedel, nicht mal eine Woche später: In der Nacht vom 21. zum 22. Mai wurden sämtliche Scheiben der AfD-Kreisgeschäftsstelle Altmark-West in Salzwedel durch neun vorgefundene Pflastersteine komplett zerstört.

Diese gelten als „Markenzeichen“ der Antifa, die das Gebäude mit ihren Symbolen besprüht hatte. Laut Zeugenaussagen waren am Tatort drei vermummte Personen zu sehen. Das sogenannte „Autonome Zentrum“ befindet sich nur 300 Meter entfernt.

Fall 3: In der selben Nacht griffen Linksextremisten das Wahlkreisbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Pasemann in Magdeburg an, das am 24. Mai eröffnet werden soll. Sie verunstalteten mit roter Farbe, aus befüllten Feuerlöschern die kompletten Schaufenster des Büros. Es war bereits der zweite Anschlag auf das Büro innerhalb weniger Tage.

Fall 4: Auch das Wahlkreisbüro des AfD-Landtagsabgeordneten Marcus Spiegelberg ist
der Zerstörungswut demokratiefeindlicher Kräfte
zum Opfer gefallen
. Am Mittwoch den
23. Mai sind die Fensterscheiben des Büros in Weißenfels fast schon kristallnachtartig durch Steinwürfe beschädigt worden.

Daß diese Chaoten vor Sachbeschädigung nicht zurückschrecken, ist hinlänglich bekannt.
Eine neue Qualität bekommt jedoch das, was bis zu 80 von ihnen am 18. Mai im niedersächsischen Hatzacker lostraten. Sie belagerten das Privatgrundstück eines Polizeibeamten, der gerade im Dienst war. Seine Frau und die beiden Kinder waren in ihrem Haus den Schikanen und Einschüchterungen der „Demonstranten“ ausgesetzt.

Wer bei all diesen Übergriffen noch von einem aufgebauschten Problem spricht, zeichnet sich politisch mitverantwortlich für solche Straftaten aus. Während wir ab Januar 2018 als AfD-Fraktion eine Enquete-Kommission zur Untersuchung der linksextremen Szene und ihrer staatlichen Subventionierung und Unterstützer in Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen haben, versperren sich alle anderen Parteien diesem Aufklärungsversuch. Die konstituierende Sitzung dieser Kommission mußte bereits mehrere Male verschoben werden, weil die Altparteien jeden angesetzten Termin boykottierten. Am 23. Mai fand nun endlich die erste Sitzung statt und die AfD wird alles parlamentarisch Mögliche tun, um den politischen Extremisten und ihren Steigbügelhaltern das Handwerk zu legen.