Lückenpresse vom Feinsten !

Notwendige Betrachtungen zum MZ-Artikel „Zoff bei den Lebensrettern“ vom 18.10.2018

Nein Herr Duclaud, daß es in besagter Personalie um einen Landtagsabgeordneten geht, ist weder bizarr noch spektakulär.

Bizarr ist, daß der Landtagsabgeordnete sich nicht als Landtagsabgeordneter an das DLRG-Landesschiedsgericht gewandt hat, nachdem er satzungswidrig gefeuert wurde, sondern als Privatperson.

Spektakulär und obendrein unerhört ist, daß ein Antrag auf Eröffnung eines Widerspruchverfahrens, der als persönliches und privates Post-Einschreiben an
den Rechtsanwalt des Schiedsgerichtes gesandt, der „Mitteldeutschen Zeitung“
zugespielt wurde und jetzt durch die Öffentlichkeit gezerrt wird.

Spektakulär ist außerdem auch, daß es sich beim „Zuspieler“ entweder um den Anwalt selbst, einen Landesfunktionär oder einen Ortsgruppenvorständler handeln muß.

Überaus bizarr dagegen ist Köllings Ansicht über ein Abzeichen, welches ich seiner Meinung nach brauchte, um mich „vor dem Einstieg in die Politik als toller Hecht“ präsentieren zu können. Jeder halbwegs politisch interessierte Bürger dieses Landes
wird sich daran erinnern können, daß ich kein Direktkandidat war, der sich bewerben, präsentieren, empfehlen oder mit Abzeichen schmücken mußte, sondern ganz ohne klassischen Wahlkampf über die Landesliste in das Parlament eingezogen bin.

Bizarr und schon fast ein bißchen mysteriös, wenn nicht sogar paranormal, ist im Übrigen auch die Geschichte von den „verlorenen Unterlagen bei der Softwareumstellung nach der Leitungsübernahme“ Köllings. Dieser arme Kerl scheint bedauerlicherweise zusätzlich an Gedächtnisschwund zu leiden, gibt er doch an, mich noch nie gesehen zu haben !

Am bizarrsten wird’s aber bei den Aussagen des jungen Fräulein Leszczenski, welche
bei meinem DLRG-Eintritt im Jahre 2003 ca. fünf oder sechs Jahre alt war , ich hätte „vielleicht mal ein Formular ausgefüllt“.  Durch bloßes Formularausfüllen wird man meines Wissens nach in der DLRG nicht mal Rettungsschwimmer. Erst recht nicht Rettungsbootsführer. Und schon gar nicht Rettungstaucher oder Taucheinsatzführer;
dazu benötigt man einige Jahre. Das sollte selbst eine lebens- und einsatzunerfahrene Vorsitzende wissen. Und eine reine Benennung der Mitgliedschaft im Lebenslauf, stellt
im Übrigen mitnichten automatisch eine „Werbung mit der DLRG“ dar !

Nicht minder spektakulär ist allerdings die Tatsache, daß mein Widerspruchsantrag an das Landesschiedsgericht vom Mai 2017, trotz mehrmaliger Anfrage an eben jenes und an die Bundesgeschäftsstelle, fast anderthalb Jahre einfach aber erfolgreich ignoriert wurde.

Den DLRG-Mitgliedern, die sich nicht mehr an mein Wirken in der Ortsgruppe erinnern können, wollen oder dürfen, empfehle ich den Besuch folgender Seiten:

https://sachsen-anhalt.dlrg.de/fileadmin/groups/20000000/gallerien/Tauchlager_2008/Neue_Technik_fuer_Tauchprofis.pdf

https://sachsen-anhalt.dlrg.de/einsatz/tauchen/taucherlager-arendsee/taucherlager-2008.html

https://sachsen-anhalt.dlrg.de/einsatz/tauchen/tauchturm-berlin.html

https://sachsen-anhalt.dlrg.de/einsatz/tauchen/elbe-2007.html

https://sachsen-anhalt.dlrg.de/einsatz/tauchen/elbe-2008.html

https://www.lr-online.de/lausitz/elsterwerda/air-force-beach-fest-in-brandis-soll-noch-wachsen_aid-3105073