Hamburg – Eine Bilanz

Bereits vor über einem Monat berichtete ich über die jüngsten Angriffe auf unsere Bürger- und Wahlkreisbüros in Sachsen-Anhalt. Die linken Hasardeure beschränken sich mit ihren Gewaltausbrüchen jedoch nicht nur auf unser beschauliches mitteldeutsches Bundesland. Eine ihrer Hochburgen liegt im hohen Norden, in Hamburg.

Als sich am 7. und 8. Juli die Weltenlenker zum G20-Gipfel an der Alster trafen, sammelten sich auch die linken Sturmtruppen Europas. Drei Tage lang brach ein Gewaltexzess unter dem Vorwand einer vermeintlichen Globalisierungkritik über die Freie und Hansestadt herein. Bürger und Sicherheitskräfte wurden zum Spielball von Chaoten und Krawallmachern, die allein von Zerstörungswut getrieben waren.

Zeitweise legten bis zu 1.500 Randalierer das Hamburger Schanzenviertel in Schutt und Asche. Selbst Kindergärten und Pflegedienste fielen der linken „Gesellschaftskritik“
zum Opfer. Einzelhändler und Gewerbetreibende erlitten hohe Schäden und Verluste.
Zur Zielscheibe der, von rot-grüner Politik fehlgeleiteten Idioten und Kriminellen wurden vor allem die über 20.000 eingesetzten Polizeikräfte. Die grausige Statistik
jener Tage ist bezeichnend und offenbart, daß es sich mitnichten nur um politische Meinungsbekundungen handelte:

Zerstörter und  geplünderter Landen im Schanzenviertel
  • 476 verletzte Beamte
  • 238 Rettungswageneinsätze
  • 186 Festnahmen
  • 225 Ingewahrsamnahmen
  • 57 Haftbefehle
  • 18 Mio. Euro Umsatzausfall bei Einzelhändlern im Hamburger Zentrum
  • 4 Mio. Euro Schaden durch zerstörte Autos
  • 8 Mio. Euro Schaden an Wohn- und  Geschäftsgebäuden

 

Hamburgs erster Bürgermeister gab sich in den Tagen danach merklich überrascht.
Man hätte mit solchen Gewaltexzessen nicht rechnen können. Sicherheitsexperten sahen das im Vorfeld aber anders. Warnungen wurden durch die Verantwortlichen in den Wind geschlagen. Das Prinzip des Wegsehens ist in Hamburg aber an der Tagesordnung. Die linken Umtriebe im „Kulturzentrum“ Rote Flora ignoriert man nicht nur, nein – man fördert sie sogar seit fast 30 Jahren.

Für Bundeskanzlerin „Mutti“ Merkel und ihre parlamentarischen Steigbügelhalter hätte Hamburg nicht besser laufen können. Die CDU gebärdet sich jetzt als die neue Kraft im Kampf gegen Links. Dabei galt doch bis vor kurzem unter Merkel noch die SPD-Parole vom Linksextremismus als „aufgebauschtem Problem“, die seinerzeit Manuela Schwesig als Bundesfamilieministerin ausgegeben hatte. Alle Programme und Gelder im Kampf gegen den Linksextremismus wurden 2014 unter ihrer Regie ersatzlos gestrichen:
„Das war in der Vergangenheit so was von fern jeglicher Realität.“, so Frau Schwesig !

Nach dem „Welcome to Hell“-Wochende erleben wir, wie sich die CDU darin übt, die „bösen, rechten“ Positionen der AfD nachzuplappern. Allen voran Wolfgang Bosbach,  der nun überall die Forderung nach einer härteren Gangart gegen Links unter die Leute bringt. Das ist zwar löblich, doch fordern wir das seit Beginn unseres Bestehens und mußten und müssen dafür die Angriffe der selbsternannten linken Bestmenschen jeden Tag am eigenen Leib erfahren. Da wir das „Böse“ und „Gewaltbereite“ darstellen, könnte sich der politisch Interessierte gern einmal über die Schäden informieren, die
auf patriotischen Veranstaltungen von AfD- oder auch Pegida-Teilnehmern verursacht werden.

Titelbild: Frank Schwichtenberg, CC-BY-SA 4.0
Bild des Ladens: Anja Jung, CC-BY-SA 4.0