„..guckst Du scheiße ?“ oder „..guckst Du, Scheiße ?“

Ursprünglich wollte ich an dieser Stelle über eine erfreuliche Veranstaltung berichten; über die letzte Woche stattgefundene öffentliche und vor allem störungsfrei verlaufene  Vereidigung der Rekruten des Logistikbatallions 171 auf dem Rolandplatz in Burg, an der neben der Landtagspräsidentin und dem Innenminister auch der pGF der CDU-Fraktion und der AfD-Fraktionsführer, der ehrenwerte Herr Poggenburg teilnahmen.

Als sein „Nahsicherer“ und Reservesoldat konnte ich auf der Tribüne ausgesprochen freudig vernehmen, daß die alte Eidesformel „Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit
des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“
,
entgegen den neuesten Volksumdeutungsmachenschaften der
Frau Merkel noch immer Bestand hat.

Man höre und staune:  wirklich noch …des DEUTSCHEN VOLKES… !

Doch leider werde ich mich in meinen Beitrag auf eine aktuellere und unerfreulichere Begebenheit beziehen. Als ich letzten Freitag um die Mittagszeit eine Friedrichstädter Straße entlang lief, kamen mir 5 sich selbst begleitende, augenscheinlich „minderjährige“ sogenannte Flüchtlinge entgegen.

Ihre Unterhaltungen in der typischen, orientalisch-dezenten Art und Weise waren schon von Weitem deutlich zu vernehmen.

Als wir uns begegneten, spuckten sie vor mir auf den Bürgersteig und fragten mich dankbar, beinahe schon demütig: „…guckst Du Scheiße?“
Nun kann es, (durch jüngst veröffentlichte Presseberichte über Vorkommnisse im Umfeld der Sekundarschule Friedrichstadt) zum Einen an meinem skeptischen Blick gelegen haben, zum Anderen aber vielleicht an dem Umstand, daß ich als „hier-schon-länger-Lebender“ die Dreistigkeit besaß, dieselbe Straßenseite wie unsere neuen Herren zu benutzen oder sie überhaupt anzusehen.

Auf jeden Fall überlegte ich wahrscheinlich etwas zu lange, ob sie mit „Scheiße“ meine Person oder die Art meiner Blicke meinten. Ich konnte ihnen ihre hochinteressante Frage leider nicht mehr beantworten, da sie sich einfach ohne die Antwort abzuwarten, in Richtung eines Einkaufszentrums entfernten.

In diesem Moment kam mir aber noch eine andere Frage in den Sinn. Wie viele Werktätige der „Köterrasse“ versüßen diesen fünf Herren in der BRD ihren Tag?
Ganz vorurteils- und populismusfrei komme ich auf: ca. 50 !

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund gibt monatliche Kosten von bis zu 5.000 EU
für einen minderjährigen „Flüchtling“ an. Das heißt, daß solch ein junger Flüchtling (93% Männer und 90% 15-18jährige), der ohne Eltern hier ankommt, dem deutschen Staat monatlich mehr kostet, als ein Deutscher nach 40 Arbeitsjahren als Rente erhält!

Weiterhin heißt es aber auch, daß bei einem, vom Statistischen Landesamt angegebenen Monats-Bruttoverdienst eines vollbeschäftigten Arbeitnehmers im produzierenden und Dienstleistungsgewerbe in Sachsen-Anhalt, von durchschnittlich 3.000 EU und ca. 500 EU Lohnsteuer, rund ZEHN Sachsen-Anhalter für einen „minderjährigen unbegleiteten Flüchtling“ arbeiten gehen dürfen.

Bei zur Zeit 1446 UMA in Sachsen-Anhalt sind das jährlich knapp 87 Millionen Euro.

Zusätzlich muß unser Bundesland in den Jahren 2017/18  ganze 34 Millionen Euro
„Asyl-Ausgleich“ an andere Bundesländer leisten. Dabei handelt es sich um Zahlungen, die in anderen Ländern für die Unterbringung minderjähriger Flüchtlinge angefallen sind. Denn Sachsen-Anhalt hat nach Angaben von Finanzminister André Schröder (CDU) 2016 statt der geplanten 2,9 % nur 2,7 % minderjährige „Flüchtlinge“ aufgenommen.

Ob ich nun nur „scheiße“ geguckt habe oder „Scheiße“ bin, weiß ich allerdings immer noch nicht.