“BRD – Bullenstaat !”…

…schrien am 07.01.2017 ca. 1100, mit Sonderbussen und Zügen aus dem Bundesgebiet nach Dessau angereiste Antifaschisten, Antirassisten, Antinationalisten, Antipopulisten und Antipolizisten und bekundeten ihre Solidarität mit dem 2005 in einer Dessauer Arrestzelle verbrannten, sierra-leonischen Drogendealer Oury Jalloh, dessen Asylantrag vier Jahre zuvor abgelehnt wurde. Nach Polizeiangaben wurde Herr Jalloh  damals   unter Drogen und Alkohol stehend, wegen Belästigung mehrerer Frauen einer Personenkontrolle unterzogen. Während dieser Kontrolle verweigerte er seine Identitätsfeststellung und leistete Widerstand gegen Polizeibeamte.

Die parlamentarischen Kontrollmöglichkeiten ausschöpfend, wollten sich die AfD-Mitglieder des Innen-Ausschusses und der Fraktionsvorsitzende von der, von Links-Grün ständig beschworenen, auch rassistischen POLIZEIGEWALT überzeugen und diese einsatzbegleitend wahrnehmen. Nachdem wir vom Polizeipräsidenten der PD Ost begrüßt wurden, informierte man uns schon im Vorfeld über die geplante defensive Einsatzstrategie unserer Landespolizei.

Davon, daß diese konsequent umgesetzt wurde, konnten wir uns in den folgenden fünf Stunden überzeugen. Überzeugen konnten wir uns aber auch davon, daß deutsche Staatsangehörige und vom Volk gewählte Abgeordnete, wenn sie vom Gegner am Rande einer solchen Demonstration erkannt werden, massiv um ihre körperliche Unversehrtheit bangen müssen. Weltoffene und antirassistische Rangeleien und Rufe uns gegenüber, wie „Nazi-AfD“ sind dabei Normalität. Mehrere mitdemonstrierende Neger gaben uns sogar freundlicherweise den Rat: „Verschwindet hier !“  Nach der Kamera eines Kollegen wurde (erfolglos) gegriffen.

Nur dem umsichtigen, blitzschnellen Eingreifen der polizeilichen Begleitkräfte,              mit keinen anderen Mitteln als ihrem Körper, war es zu verdanken, daß diese antifaschistischen Gedenkmarschierer von der Straftat einer Körperverletzung abgehalten werden konnten. Dafür mußten sich die Polizisten allerdings „Nazi-Bullen“-Rufe gefallen lassen.

Mehrmals wurden LBP-Beamte zu unserem Schutz abgestellt. Vor dem Dessauer Revier sogar als Polizeikette, um einen Durchbruch schwarzgekleideter Antifa-Kämpfer zu unserem Beobachtungspunkt zu verhindern und abschließend als Begleitung bis zum Stellplatz unserer Kraftfahrzeuge, um eine störungsfreie Abfahrt zu gewährleisten. Nebensächlichkeiten dieser linken Demonstration zur „…Verhinderung weiterer rassistischer Morde durch Staatsbeamte…“, wie das Abbrennen von Pyrotechnik und Farbbeutelwürfe auf das Landgericht müssen nicht extra erwähnt werden.

Meine Anerkennung, auch im Namen aller vor Ort gewesenen Fraktionäre, für diesen professionell-besonnenen und deeskalierend wirkenden Einsatz aller Polizeikräfte. Meinen besonderen Dank dem Polizeipräsidenten, der uns diese Hospitation ermöglichte und dem, speziell zu unserer Betreuung und Nahsicherung eingesetzten PD-Beamten.

P.S.:   Im Übrigen entspricht es, entgegen der Berichterstattung des ehemaligen Zentralorgans der SED-Bezirksleitung Halle, nicht der Wahrheit, daß unser Fraktionsführer „…ein Fernsehinterview geben…wollte“, als „…die Demonstranten gerade…abbogen…“ und die „…Provokation (damit) gelang.“  Im “MZ”-Artikel eines Steffen B. kann nur der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, denn ein MDR-Journalist bat Herrn Poggenburg ein TV-Interview zu geben, was ursprünglich nicht dessen Absicht war und welches zudem deutlich vor dem Abbiegen der Demonstranten endete.