Liebe Wittenberger!

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Blick auf die Schloßkirche aus der Pfaffengasse

Nun ist es endlich so weit! Nachdem bei der Landtagswahl am 13. März 2016 ein Viertel der Wähler der AfD das Vertrauen aussprach, zog ich als Abgeordneter in den Landtag von Sachsen-Anhalt ein. Als die ausgeschiedenen Abgeordneten der Altparteien ihre Büros im Landtag endlich geräumt hatten, konnte ich meinen neuen Arbeitsplatz in Magdeburg beziehen. Wesentlich problematischer gestaltete sich dagegen die Suche nach einem passenden Wahlkreis- und Bürgerbüro in meiner Heimatstadt Wittenberg. Wenn ich aufgrund der AfD nicht gleich mit einer Absage konfrontiert wurde, mündeten anfängliche Zusagen in immer gleiche Ausreden und Hinhaltetaktiken.  Zuweilen erinnerten mich viele Reaktionen an dunkle Zeiten in unserer Geschichte, von denen ich glaubte, sie seien längst überwunden.

Die eine Hälfte der Makler und Hausverwalter betrachtete die AfD als das, was ihnen die wahren geistigen Scharfmacher in Gestalt von Politikern und Medien über Wochen und Monate hinweg eingeimpft hatten: das personifizierte Böse. Die andere Hälfte machte, wahrscheinlich aus Angst vor Denunziation und privaten oder dienstlichen Repressalien, einen Rückzieher.

Erst im August konnte daher hier der Mietvertrag unterzeichnet werden. An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank einem wirklichen Patrioten und aufrechten Demokraten!

Das Grundgesetz mag die allgemeine Handlungsfreiheit und die Freiheit der Person schützen. Dem bürgerlichen Verständnis eines demokratischen Rechtsstaates hingegen spricht es Hohn, wenn Menschen, die sich für das Wohl der eigenen Landsleute einsetzen, diskriminiert und zu Aussätzigen erklärt werden!

In diesem Sinne werde ich in den nächsten Jahren alles daran setzen, mit meiner Arbeit im Magdeburger Landtag für die Belange unserer Region und ihrer Menschen zu kämpfen. Dazu lade ich Sie recht herzlich ein, Ihre Wünsche, Sorgen und Hoffnungen mit mir zu teilen. Gemeinsam streiten wir mit Herz und Hand für die Zukunft unserer Heimat!

Ihr Landtagsabgeordneter

Thomas Höse